Nachdem sich Drogendealer Reinhold (Albrecht Schuch) und eines seiner Mädchen aneinander aufgegeilt haben, fällt die Tür zu, und es wird lautstark gebumst. Sein Handlanger Francis (Welket Bungué) muss sich das nicht nur im Nebenzimmer anhören, sondern später auch das Mädchen trösten, weil es wie Dreck behandelt wurde. Francis versteht zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sein vermeintlicher Freund mit allen so vorgeht – auch mit ihm: Erst schmeichelt Reinhold den Leuten ein wenig, dann nutzt er sie aus, und schließlich wirft er sie weg...
Burhan Qurbanis Adaption von Döblins Roman ist laut, körperlich und fiebrig erzählt, mit einer Kamera, die dicht an Gesichtern und Körpern bleibt. Der Film dehnt sich über knapp drei Stunden, wirkt aber nie ruhig, sondern zieht dich in einen Sog aus Hoffnung, Abhängigkeit und Gewalt. Berlin erscheint als unruhige, nächtliche Stadt, in der niemand wirklich sicher steht.
Gut für dich, wenn du intensive, düstere Großstadtdramen mit moralisch zerrissenen Figuren magst und kein Problem mit Länge und Härte hast.
Mit KI geschrieben, auf Grundlage der Daten von TMDb.