Wie gelingt es einem irischen Burschen ohne Zukunftsaussichten, in den englischen Adel des 18. Jahrhunderts aufzusteigen? Barry Lyndon will es schaffen – auf Teufel komm raus! Er schmachtet nach den Frauenzimmern, sieht im Duell dem Tod ins Auge, versucht sich als Vagabund, Soldat im Siebenjährigen Krieg, als Lebemann, Spion und Falschspieler – und erklimmt dabei stetig die Sprossen, die Karriere, Erfolg und Reichtum versprechen.
Kubricks Film ist ein langsames, streng komponiertes Gemälde des 18. Jahrhunderts, gedreht bei natürlichem Licht und Kerzenschein, mit einem ruhigen Erzähler, der das Geschehen kühl kommentiert. Er zieht dich über drei Stunden in einen fast hypnotischen Rhythmus, in dem Schönheit und Distanz sich die Waage halten. Die Figuren bleiben bewusst auf Abstand, was dem Ganzen eine melancholische, beinahe ironische Note gibt.
Gut für dich, wenn du Zeit für ein ruhiges, bildgewaltiges Historiendrama hast und Atmosphäre wichtiger findest als Tempo.
Mit KI geschrieben, auf Grundlage der Daten von TMDb.