Hauptdarsteller des Films ist eine Stadt: hypermodern, verwirrend komplex und unmenschlich. Für Monsieur Hulot ist sie ein Labyrinth, in dem er sich verirrt und das er mit seiner Neugier und Menschlichkeit durcheinanderbringt. Am Flughafen kommt derweil eine junge Touristin an, für einen Tagesausflug in die moderne Stadt. Sie besichtigt das urbane Labyrinth, in das sich Hulot verwickelt hat. Als sie sich treffen, nimmt das Leben andere Formen an: Aus Staus werden Auto-Karussells, aus Strassenlampen eine Art Blumensträuße, aus Nachtclub-Dekorationen Umzäunungen ... Französischer Film aus dem Jahr 1967 von und mit Jacques Tati, der in einem Paris spielt, das nur noch aus Glas- und Stahlkonstruktionen besteht. Die Handlung dreht sich um die Suche des Monsieur Hulot nach Monsieur Giffard. Der Film ist als Modernismuskritik zu verstehen und brachte Tati an den Rand des finanziellen Ruins.
PlayTime ist ein fast dialogloser Film, der mit weiten Bildern, vielen Ebenen und hunderten kleinen Gags gleichzeitig arbeitet. Du schaust nicht auf eine Hauptfigur, sondern suchst selbst im Bild, wo gerade etwas Komisches passiert. Das Tempo ist ruhig, der Humor trocken und beobachtend, und die kühle Glas-und-Stahl-Welt wird selbst zum Hauptdarsteller.
Gut für dich, wenn du visuelle Komödie, genaue Beobachtung und eine leise Satire auf die moderne Welt mehr magst als schnelle Pointen.
Mit KI geschrieben, auf Grundlage der Daten von TMDb.