8 Filme für Halloween, wenn du eigentlich keine Horrorfilme magst
Halloween steht an, aber Splatter ist nicht deins? Acht Filme zwischen lustig und gruselig, sortiert von harmlos bis spannend. Spoilerfrei, mit Laufzeit.

Am 31. Oktober will die halbe Welt einen Horrorfilm schauen, und die andere Hälfte sitzt daneben und hält sich ein Kissen vor das Gesicht. Wenn du zur zweiten Hälfte gehörst, ist diese Liste für dich. Sie fängt mit Filmen an, über die du mehr lachst als dich gruselst, und endet bei zwei Filmen, die wirklich Spannung machen, ohne dich mit Ekel zu quälen.
Zum Lachen
5 Zimmer Küche Sarg
2014, 86 Minuten. Vier Vampire teilen sich eine Wohngemeinschaft in Wellington, Neuseeland, und streiten sich über den Abwasch. Ein Kamerateam begleitet sie dabei, wie in einer Doku. Taika Waititi und Jemaine Clement haben den Film zusammen geschrieben, inszeniert und spielen selbst mit. Gruselig ist hier gar nichts, lustig sehr viel.
Shaun of the Dead
2004, 99 Minuten. Shaun hat einen langweiligen Job, eine genervte Freundin und einen Mitbewohner, der nur zockt. Dass London von Zombies überrannt wird, bemerkt er erst mit Verspätung. Edgar Wright inszeniert das mit Simon Pegg und Nick Frost als Komödie über Freundschaft und Erwachsenwerden. Es gibt ein paar blutige Momente, aber der Ton bleibt locker.
Etwas Gänsehaut, viel Charme
Gremlins
1984, 106 Minuten. Ein junger Mann bekommt zu Weihnachten ein niedliches Wesen geschenkt, samt drei Regeln, die man auf keinen Fall brechen darf. Natürlich werden sie gebrochen. Joe Dante führte Regie, Steven Spielberg hat den Film produziert. Er ist halb Familienfilm, halb Monsterfilm, und genau diese Mischung macht ihn bis heute sehenswert.
Coraline
2009, 100 Minuten. Ein Mädchen findet in ihrer neuen Wohnung eine kleine Tür in eine Welt, in der alles schöner scheint, auch ihre Eltern. Nur haben die dort Knöpfe statt Augen. Der Stop-Motion-Film nach einer Geschichte von Neil Gaiman ist für Kinder gemacht, gruselt aber auch Erwachsene auf die gute Art.
Spannung, aber mit Augenzwinkern
Scream
1996, 103 Minuten. In einer Kleinstadt geht ein maskierter Mörder um, und die Jugendlichen dort kennen sämtliche Horrorfilme und ihre Regeln. Wes Craven macht daraus einen Film, der sich über das Genre lustig macht und trotzdem funktioniert. Es gibt Messer und Schreckmomente, aber auch viel Witz.
Gruselig, ohne eklig zu sein
The Sixth Sense
1999, 107 Minuten. Ein Kinderpsychologe, gespielt von Bruce Willis, betreut einen Jungen, der etwas sieht, was andere nicht sehen. M. Night Shyamalan baut die Spannung leise auf, fast ohne Effekte. Der Film ist berühmt für sein Ende, also lies vorher möglichst nichts darüber.
A Quiet Place
2018, 90 Minuten. Eine Familie lebt in einer Welt, in der Kreaturen alles jagen, was ein Geräusch macht. Jeder Schritt, jedes Wort kann das letzte sein. John Krasinski führte Regie und spielt den Vater, Emily Blunt die Mutter. Der Film ist kaum blutig, dafür so still, dass du dich beim Popcorn-Essen ertappst und sofort aufhörst.
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